Nichtsahnend saß ich am Schreibtisch, als plötzlich laute orientalische Musik unser Zimmer erfüllte. Erster Impuls: Frederik, der diversen seiner Kontakte individuelle Klingeltöne zugeordnet hat, hat sein Handy vergessen. Bei dieser eher klassisch anmutenden Melodie konnte es sich nur um eine sehr, sehr alte und hochgradig weise Person handeln. Hmmmm, welche alten Inder kennt Frederik? Hat er einen mir unbekannten Guru? Das Telefon lag aber nicht an seinem angestammten Platz und auf dem Weg dorthin konnte ich nun auch die Quelle meines unfreiwilligen Musikvergnügens ausmachen. Es kam ganz klar aus dem Lautsprecher über unserer Eingangstür. Zweiter Impuls: Nachdem wir nun schon
> Weiterlesen
Wo immer wir unterwegs sind, sammeln wir Fotos von hübschen Straßenschildern. Quasi unser persönlicher Schilderwald. Uneingeschränkter Favorit bisher: “No Durians” aus Singapore’s U-Bahn. Außerdem waren da noch… … “Sheiks crossing” in Abu Dhabi … “Businessmen crossing”, die New Yorker Variante von “Sheikh crossing” und das “Horse Parking” im Lancaster County, Pennsylvania. Zwar kein Straßenschild im eigentlichen Sinne, aber auch sehr schön: “Happy 700″, der Hinweis auf das unfassbar gesunde Klima in der Region Pyoengchang (Korea), hier in der Geschmacksrichtung “Brokkoli”. Gefreut haben wir uns auch über die “Road surprises” in Abu Dhabi, auch wenn unsere
> Weiterlesen
Nein, nicht von Mumbai. Von uns. Angekommen in Mumbai haben wir nun angefangen das, was irgendwann mal Alltag werden soll, zu organisieren. Der Tag gestern begann also mit einem Besuch beim FRRO, dem Foreign Regional Registration Office. Jeder, der länger als 180 Tage in Indien bleiben möchte, muss dort innerhalb der ersten 14 Tage aufschlagen und sich registrieren. So also auch wir. Geöffnet wird dort um 9.30 Uhr, um einen guten Platz in der Schlange zu ergattern, bat uns der von Volkswagen beauftragte Agent, nennen wir ihn Mr. S., aber bereits um 9.00 Uhr dort zu sein. Leider leichter gesagt
> Weiterlesen
Neben dem Hotelpool entsteht ein Graben bislang undefinierten Zwecks. Für das Anlegen eines Blumenbeets scheint er zu tief, für einen zweiten Pool wiederum nicht groß und nicht tief genug. Gebuddelt wird die etwa fünfzig Zentimeter breite, sieben Meter lange Vertiefung mit Hilfe einer Schaufel, einer Schüssel und fünf Männern. Dies geht dann wie folgt von Statten: Einer steht in dem Graben und befördert die zu entfernende Erde in die bereitgestellte Schüssel, die er sobald sie voll ist, aus dem Loch hebt. Ein weiterer steht neben der Grube und kippt den Aushub, jeweils etwa die Menge von drei bis vier Schaufeln,
> Weiterlesen

Angekommen in Indien – unser Abenteuer startet wegen der Auto Expo 2012 nicht in Mumbai, sondern in Delhi. Die indische Hauptstadt begrüßt uns, wie nicht anders zu erwarten, mit ihrem ganz eigenen Duft und vor allem viel Nebel, der bis in die Flughafenhalle zieht. Nach annähernd einer Stunde in den Schlangen vor der Passkontrolle ereilt uns eine erste, nicht unbedingt schöne Überraschung: einer unserer fünf Koffer hat es nicht auf den Anschlussflug geschafft und wird erst in der nächsten Nacht mit der Maschine aus Zürich kommen. Dummerweise hat es das Gepäckstück erwischt, in dem sich all unsere Schuhe befinden (bitte
> Weiterlesen
